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PRESSEMITTEILUNG – 14.07.2010International Kids’ English Club e.V. feiert 35-jähriges Jubiläum

Der gemeinnützige Verein International Kids’ English Club e. V., ehemals Internationale Kindergruppe e. V. feiert sein 35-jähriges Vereinsjubiläum.

Der Verein verfolgt das Ziel muttersprachlich englische Kinder von Geburt an ein englischsprachiges, soziales Umfeld zu schaffen. Er bietet den Kindern unterschiedliche altersentsprechende Gruppen in denen spielerisch wie z.B. beim basteln, singen, und vorlesen aber auch durch Schreib- und Leseübungen ihre englische Sprache gefördert wird. Zusätzlich veranstaltet der Verein Familienevents wie z.B. einen Ausflug ins Vivarium, ein Sommerpicknick, eine Grillparty, eine Lesemarathon u.v.m. Die Gruppen und Veranstaltungen bieten auch eine schöne Atmosphäre für neue aus den englischsprachigen Ausland kommende Familien. Mit bereits mehr als 60 Familien welche beispielsweise aus den USA, Kanada, Neuseeland, England oder Indien stammen, ist der in der Region Darmstadt ansässige Verein, der Einzige der dies bietet. Neue Mitglieder sind im Verein, welcher neuerdings in der Hügelstrasse 75 und in der Frankensteinschule in Darmstadt seine Räumlichkeiten hat, herzlich willkommen.

Das Jubiläum wird beim Summer Barbecue in der Oberförsterwiese in Darmstadt am 5. September 2010 ab 15 Uhr gefeiert. Englischsprachige Familien haben die Möglichkeit den Verein hierbei besser kennen zu lernen und ihr selbst mitgebrachtes Essen und Getränke mit anderen Gleichgesinnten zu verzehren. Nachspeise wird untereinander geteilt und verschiedene Kinderspiele werden angeboten.

Interessenten können sich hierbei an membership@ikec.de wenden oder weitere Informationen können auf der Homepage www.ikec.de gefunden werden.

PRESS RELEASE – 14.07.2010The International Kids’ English Club e. V. celebrates its 35th anniversaryThe non-profit organization The International Kids’ English Club e.V., previously known as Internationale Kindergruppe e.V. celebrates its 35th anniversary.Since 1975 the Darmstadt based club has offered English-speaking children the facility to maintain their English mother-tongue from birth onwards and offers various groups where children can keep up their language skills, by doing arts and crafts, singing, reading and doing reading and writing exercises. Furthermore, the organisation holds family events, such as a trip to the Vivarium, a summer picnic, a barbecue and a read-a-thon. The groups and events also offer a nice atmosphere for families who have newly arrived from English-speaking countries. The club is unique in the Darmstadt area and currently has approximately 60 member families originating from countries such as the U.S., Canada, New Zealand, England and India. New members are welcome to the club, which recently relocated to premises in Hügelstraße 75 and Frankensteinschule in Darmstadt.

The anniversary celebration will take place during the annual summer barbecue at the Oberförsterwiese in Darmstadt on September 5, 2010 starting at 3 pm. English-speaking families can bring their own food and drink and have the opportunity to get to know the organisation better. Desserts will be shared and various children’s games will be offered.

Interested families should feel free to contact membership@ikec.de or check the website www.ikec.de for more information.

Darmstädter Echo, 6. Mai 2006

Nicht nur Mama spricht Englisch

Internationale Kindergruppe – Der Weiterstädter Verein ist Anlaufstelle für Familien, deren Kinder zweisprachig sind

Man spricht Englisch: Einmal pro Woche kommen (von links) Karin Roy mit Tochter Sonali (2) und Julia Castle – hier mit ihren Söhnen Austin (2) und Joshua (5) – nach Weiterstadt, um sich in den Räumen der Internationalen Kindergruppe mit anderen Müttern zu treffen, deren Kinder auch zweisprachig aufwachsen. Foto: Günther Jockel

WEITERSTADT. Wie ist es, wenn man mit Kindern in einem fremden Land lebt?
Welche Schwierigkeiten gibt es und wie kann man die eigene Muttersprache auch beim Nachwuchs pflegen?

“Es ist wichtig, dass meine Kinder Kontakt zu anderen Muttersprachlern haben”, sagt Julia Castle. Die Engländerin lebt mit ihrer Familie in Griesheim, seit 1990 ist sie in Deutschland. Jede Woche besucht Castle mit ihren Söhnen Austin (2) und Joshua (5) die Internationale Kindergruppe in Weiterstadt. Den Verein gibt es seit 1975, Castle ist derzeit die Vorsitzende.

In einem großzügigen, hellen Spielraum, dem Vereinsraum in der Friedrich-Ebert-Straße, treffen sich verschiedene Kindergruppen. Freitags kommen die Zwei- bis Dreijährigen, die “Tweenies”. Auch Julia Castle ist mit ihren Söhnen da. Joshua geht normalerweise in eine andere Gruppe. Zehn Kinder und Mütter sitzen an einem Tisch und kleben Papageien aus bunten Papierschnipseln. “Parrot heißt das auf Englisch”, erklärt Joshua. Er besucht einen deutschen Kindergarten, zuhause spricht er Englisch.

So ist es bei vielen der 90 Familien, die dem Verein angehören. Sie stammen aus Amerika, Australien, England, aber auch Spanien, Korea oder Italien und leben im Landkreis und der weiteren Umgebung. Bei den meisten ist mindestens ein Elternteil englischsprachig. Es sind aber auch deutsche Familien dabei, die einige Zeit im Ausland gelebt haben und deren Nachwuchs die Sprache weiterhin üben soll.

Genau das will der Verein ermöglichen: Es gibt eine Babygruppe, dann für ein- bis zweijährige Kinder die “Tiny Tots”, die “Tweenies” bis ungefähr drei Jahre und die “Play Group” von drei bis fünf Jahren. Ab fünf können die Kinder dann Englischunterricht besuchen. Hier lernen sie schon die Grundlagen im Lesen oder Schreiben.

Die “Tweenies” haben ihre Papageien mittlerweile fertig gebastelt. Schnell werden Papierschnipsel und Kleber in Kisten gepackt und machen Platz für kleine bunte Teller, denn es ist “Snack Time”. Der Vormittag hat sein festes Programm. “Die Gruppen hier sollen genutzt werden, englische Lieder zu singen, Bücher zu lesen und zu basteln. Wir wollen außerdem die motorischen Fähigkeiten der Kinder fördern”, sagt Karin Roy, Mutter von Sonali (2).

Aber auch für Eltern bietet der Verein eine gute Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, etwa bei Festen, Flohmärkten oder dem Familienpicknick im Sommer.

“Wenn man anfangs kein Deutsch spricht, gibt es von Tag zu Tag viele Probleme,” sagt Julia Castle. Das beginne schon beim Anmelden auf der Gemeinde oder bei der Wohnungssuche. Im Verein könne immer jemand weiterhelfen. Auch ihrer Landsfrau Emma Walsh tun die Kontakte gut: “Vielleicht komme ich mehr für mich hierher als für meinen Sohn Michael. Ihm ist es egal, ob die Kinder Deutsch oder Englisch sprechen.” Claire Brenschede ist mit einem Deutschen verheiratet. “Zuhause sprechen wir Deutsch. Hier sieht meine Tochter, dass es auch noch andere gibt, die Englisch sprechen, nicht nur ihre Mama.”

Wer sich für die Internationale Kindergruppe interessiert, kann sich per Mail an die Geschäftsstelle wenden.